Die Sonnenenergie
Keine andere Energiequelle ist so umweltfreundlich wie die Sonne.
Sie liefert jährlich rund 5.000 mal mehr Energie als die gesamte Weltbevölkerung verbraucht.
Familie A bewohnt ein Niedrigenergiehaus ( Baujahr 2000 ) welches nach den Richtlinien der Kreditanstalt für Wiederaufbau ( KfW 60 ) mit einem zinsgünstigem Darlehen errichtet wurde.

Der Architekt hat einen jährlichen Energiebedarf für Gebäudeheizung und Warmwasserbereitung ( 4 Personen ) von insgesamt 12.900 kWh errechnet.Dies entspricht der Energiemenge von rund 1612 Litern Heizöl pro Jahr. ( bei einem Gesamtwirkungsgrad der Heizanlage von rund 80% )


Familie A hat sich für folgendes Anlagensystem entschieden:

  • Solaranlage zur Brauchwassererwärmung * mit rund 6,0 m² Kollektorfläche
  • Lüftungsgerät mit eingebauter Wärmepumpe zur Raumlufterwärmung **
  • Kaminofen mit Sichtglasfläche im Wohnzimmer ( z. B. Pellets ) ***

    * Eine Solaranlage in dieser Größe deckt bis zu 70% des jährlichen Warmwasserbedarfs. Die erforderliche Restenergie kann mittels Elektroheizpatrone oder durch einen Holzofen Warmwasseranschluss produziert werden.

    ** Bei diesem System wird eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung eingebaut. Die Abluftenergie wird auf die frische sauerstoffhaltige Zuluft übertragen. Durch die eingebaute Luftwärmepumpe wird - bei Bedarf - die Zulufttemperatur erhöht, so daß die gewünschte Raumtemperatur von 20°C – 22°C erreicht wird.

    *** Die erforderliche Restenergie zur Gebäudebeheizung kann durch das Verbrennen von ca 275 kg Pellets ( Automatikbetrieb ) oder von ca. 350 kg Hartholz ( Handbetrieb ) erzeugt werden. Dies entspricht der Energiemenge von ca. 120 – 130 Litern Heizöl.
    Selbstverständlich kann so ein Holz- oder Pelletsofen deutlich mehr leisten und somit die Kosten für den Wärmepumpenbetrieb erheblich reduzieren.

    1 m³ Pellets hat ein Gewicht von rund 650 kg und einen Brennwert von bis zu 3250 kWh bzw. die Energiemenge von 300 – 350 Litern Heizöl.

    Bewusst wurde bei diesem Anlagensystem auf ein wasserführende Wärmeverteilung verzichtet. Somit entfallen folgende Kosten:

  • schwimmender Estrich mit Fußbodenheizungsrohren ( oder Heizkörper )
  • Heizöltanklagerraum und Heizöltanks ( oder Herstellung Gasanschluss )
  • Gewässerschadenhaftpflichtversicherung ( oder jährliche Gaszählergebühr )
  • eventuell erforderlicher zweiter Kaminzug für Öl- oder Gasheizung
  • jährlich wiederkehrende Wartungskosten einer Öl- oder Gasheizung












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