über steigende Energiekosten....
und die Wirtschaftlichkeit von Heizanlagen


Mit großem Erfolg haben alle führenden Hersteller in den letzen 10 Jahren an der Verbesserung
von Heizkesseln und Brennern gearbeitet. Moderne Heizanlagen werden inzwischen sehr oft mit
Brennwerttechnik angeboten. Diese Form der Rauchgaswärmenutzung verbessert den Wirkungs-
grad einer Heizanlage bei Ölkesseln um ca. 6% und bei Gaskesseln um ca. 11%, entlastet damit
unsere Umwelt und schont den Geldbeutel. Voraussetzung für einen optimalen Brennwertbetrieb
sind sehr niedrige Rücklauftemperaturen, d. h. je niedriger die Rücklauftemperatur ist welche                                   durch den Wärmetauscher fließt, desto höher ist die Leistung der aus dem Rauchgas zurück-                       gewonnenen Wärmeenergie.

Auch bei Gasbrennern wurden von den Herstellern verschiedene Verbesserungen vorgenommen.                            Eine Leistungsregelung (Modulation) sorgt für eine bedarfsgerechte Wärmebereitstellung. Hier kann                           die Brennerflamme auf den aktuellen Wärmebedarf angepasst werden und damit wertvolle Heizenergie              eingespart werden.

Auch viele modernen Ölkessel sind heute mit mehrstufigen Ölgebläsebrennern lieferbar.



In Kombination mit einem feuchtigkeitsunempfindlichen Schornstein wurde so die Leistung der
Heizkessel und Brenner deutlich gesteigert. Normnutzungsgrade von über 100 % werden inzwischen
bei vielen Öl- und Gasheizkesseln mit moderner Brennwerttechnik von den Herstellern angegeben.


Was bedeutet das?

Der Normnutzungsgrad eines Kessels wird auf dem Prüfstand nach einem normierten Verfahren ermittelt                    und eignet sich lediglich für den direkten Vergleich von Kesseln und gut klingende Prospektzahlen. In der
Praxis sind sie nicht anwendbar. Die wahren Verhältnisse gibt der Jahresnutzungsgrad an. Der gibt an,
wie viel Wärme der Kessel in einem Jahr in unterschiedlichen Betriebszuständen und mit allen Pausen
aus dem zugeführten Brennstoff erzeugt hat und liegt je nach Alter und Ausführung der Heizungsan-
lage zwischen 50 % und 85 %. Mit der Ihnen standardmäßig gelieferten Heiztechnik gibt es kaum noch
weitere Verbesserungsmöglichkeiten. Die Hersteller haben zwar Ihren Beitrag zu wirtschaftlicher Ener-
gieumwandlung mit modernen Kessel, Brenner- und Abgassystemen erbracht, aber um höchste
Wirtschaftlichkeit (Effizienz) zu erreichen, muss das Gesamtsystem der Wärmeerzeugung, Energie-                      verteilung und Energieverbraucher im Haus berücksichtigt werden.

Das soll durch ein intelligentes Reglerkonzept, mit dem für Ihren Heizkessel in der Praxis vergleichbar
günstige Betriebsbedingungen geschaffen werden, wie sie auch bei den Herstellern auf dem Prüfstand                        für die Ermittlung des Normnutzungsgrades speziell eingestellt werden.

Da wir nicht zaubern können, nutzen wir nur grundsätzliche physikalische Gesetzmäßigkeiten.
Wie das möglich sein kann, erklären Ihnen die folgenden Ausführungen.


Unsere Heizkosten klettern unaufhörlich weiter ...
und wir suchen nach einer wirtschaftlichen Lösung für eine saubere Zukunft

Betrachtet man eine Heizungsanlage mit den vielen unterschiedlichen Betriebsabläufen, so stellen wir
fest, dass der Betrieb des Wärmeerzeugers nur ein Teil von mehreren Arbeitsprozessen darstellt.

Die Bereitstellung von Wärme für Heizung und Trinkwasser benötigt Energie (Primärenergie) in Form
von flüssigem Heizöl oder Gas oder Holz (Pellets), welche erst im Heizkessel verbrannt werden muss.
Hier wird die gespeicherte, chemische Energie des Primärenergieträgers umgewandelt in für uns
nutzbare, thermische Energie.

Gleichzeitig mit dem Betrieb des Brenners wird das Heizungswasser vom Kessel aus mit einer Pumpe
über Heizungsrohre zu den Heizkörpern bzw. zur Fussbodenheizung gepumpt. Viele Brennerstarts
sind ebenfalls für die Erwärmung von Trinkwasser erforderlich.

Betrachtet man die Wirtschaftlichkeit einer Heizung als Gesamtanlage, so beeinflusst jeder einzelne
dieser Vorgänge die Heiz- und Betriebskosten für die Bereitstellung der Wärme im Gebäude und von                  warmem Trinkwasser.

Mit jedem Vorgang von:

Energieumwandlung,
Energiespeicherung und
Energietransport

entstehen Energieverluste. Es geht hier also wertvolle Heizenergie verloren.

An dieser Stelle möchten wir Ihnen die Informationsbroschüre der dena zum Lesen empfehlen,
welche viele nützliche und wertvolle Informationen zum Thema Energie und Energieverluste enthält.

Diese können Sie auf unserer Homepage im Downloadbereich herunterladen
oder direkt unter folgendem Link:

http://www.bine.info/templ

einsehen.

All diese Funktionen wie Energieumwandlung, Energietransport,
Energiespeicherung  und Energieverwendung können wir mit dem Begriff:

Betriebsweise treffend beschreiben.

Die Betriebsweise einer Heizanlage wird auf der folgenden Seite erklärt.


Diese Seite wurde zuletzt am 12.08.2009 aktualisiert