Die klassische Heizanlage
mit solarer Trinkwassererwärmung

Die Verbindung zwischen Wärmeerzeuger, Speicher und Heizflächen bietet nur wenig
Möglichkeiten, wirtschaftliche und damit energiesparende Betriebsabläufe zu erreichen.

Zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit empfehlen wir eine heizungsunterstützende Solaranlage,                    zusammen mit einem Speicherbereichen für Energie auf mittlerem Temperaturniveau (Heizungswasser)
und Verbraucher in Form von Niedertemperaturheizflächen zu kombinieren.

So können auch Erträge der Solaranlage mit niedriger Temperatur zusätzlich genutzt
werden und die Wirtschaftlichkeit des gesamten Heizsystems steigt.





Bild 1:
zeigt das Hydraulikschema einer Heizungsanlage bestehend aus:
1 Wärmeerzeuger - Heizkessel
1 Wärmeerzeuger - Solaranlage
1 Heizkreis - Heizkörper mit hohem/mittleren Temperaturniveau
1 Speicher für Warmwasser auf hohem /mittleren Temperaturniveau


Diese klassische Verbindung der von Wärmeerzeuger, Speicher und Heizflächen
erlaubt die Ausführung (Betriebsart) von zwei unterschiedliche Aufgaben: 
                                
1.) Die Erwärmung von Heizungswasser
2.) Die Erwärmung von Trinkwasser


Folgende drei Betriebsabläufe sind möglich
:


Energie speichern
1.) Energie aus der Solaranlage wird im Energiespeicher für Trinkwasser gespeichert
2.) Energie aus dem Kessel wird bis zum Erreichen der eingestellten Warmwassersoll-
      temperatur (z. B. Nachheizung bis auf +60°C) im Warmwasserspeicher gespeichert

Energie verwenden
3.) Energie aus dem Kessel wird dem Energieverbraucher (Heizkörper) zugeführt




Der Energiekreislauf



Bild 2:
zeigt das Funktionsschema Energiekreislaufbestehend aus:
1 Wärmeerzeuger - Heizkessel
1 Wärmeerzeuger - Solaranlage
1 Heizkreis - Niedertemperaturheizkreis (Wand- Boden- oder Deckenheizung)
1 Heizkreis - Niedertemperatur (z. B. Luftheizregister)
1 Speicher für Warmwasser auf hohem /mittleren Temperaturniveau *
1 Speicher für Heizungswasser auf mittlerem/niedrigem Temperaturniveau *

* aus wirtschaftlichen Gründen empfehlen wir die Verwendung eines gemeinsamen Speichers für
   Heizwärme und Trinkwasserwärme. Verschiedene Speicherausführungen können eingesetzt werden.



Die Anzahl wirtschaftlicher Betriebsabläufe wird bei diesem Funktionsbeispiel auf 
mehr als 20 Regelfunktionen erweitert. Die Betriebsbedingungen für Solaranlagen,
Heizkessel, Brennwerttechnik und auch Wärmepumpen und Holzheizungen sind in
jeder Betriebsweise optimal. Deshalb kann die Heizanlage als Gesamtsystem
besonders wirtschaftlich arbeiten. Mit diesem Lösungsvorschlag erreichen Sie für
sich Heizkosteneinsparung durch Steigerung der Effizienz.


Je nachdem, welche Betriebsweise besonders vorteilhaft die Wirtschaftlichkeit einer Wärme-
anforderung beeinflusst, können die erforderlichen Betriebsabläufe so gesteuert werden,
dass jeder einzelne dieser unterschiedlichen Vorgänge mit höchster Effizienz ablaufen kann.


Eine hohe Effizienz ist messbar - und garantiert niedrige Heizkosten





Bildquelle: Prof. Dr.-Ing D. Wolff / Das Optimus Projekt


zuletzt aktualisiert am 12.08.2009